Das Reise-Weblog
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Der Reise Weblog bietet aktuelle Information zu den besten Schnäppchen zum Thema Last Minute und Pauschalreisen.
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Drei Prozent! Gerade einmal drei Prozent! Ich muss zugeben, dass ich ob dieser Zahl geradezu erschrocken bin. Denn hier sind diejenigen Deutschen gemeint, die sich beim Urlaub vor allem aufs Lesen freuen. Und glaubt man den Zahlen der
Stiftung Lesen, so ist das eine verschwindend geringe Minderheit.
Denn:
Im zweistelligen Bereich bewegte sich dagegen die Quote für die Antworten "ausruhen und entspannen" (28 Prozent) und "Zeit mit der Familie, dem Partner und Freunden verbringen" (24 Prozent).
Doch wird die Zahl von Heinrich Kreibich, dem Geschäftsführer der Stiftung Lesen durchaus positiv gesehen. Schließlich kann "ausruhen und entspannen" ja auch mit einem Buch geschehen, ebenso ist es möglich, Bücher gemeinsam zu lesen oder sich gegenseitig vorzulesen.
Wie hoch der Prozentsatz der LeserInnen unter den Entspannungsbedürftigen dann wirklich ist, sei dahingestellt.
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Wirft man einen Blick auf die Webseite der
Papenburg Tourismus GmbH, so ist in erster Linie der ältesten und längsten Fehnkolonie Deutschlands die Rede. (Der Begriff Fehn kommt dabei aus dem Niederländischen und bedeutet soviel wie Moor). Dazu erhalten Touristen Hinweise über Rad- und Wanderwege. Doch das eigentliche Highlight der rund 35.000 Einwohner großen Stadt ist natürlich die Meyer-Werft.
Dass das so ist, beweist aktuell die "Celebrity Solstice", die das größte Kreuzfahrtschiff ist, das jemals in Deutschland gebaut wurde. Entsprechend neugierig sind Einheimische und Touristen, denn einen derart "dicken Pott" möchte man sich natürlich aus der Nähe ansehen:
Der etwa 500 Millionen Euro teure Kreuzfahrtriese für die US-Reederei Celebrity Cruises ist 315 Meter lang und 36,8 Meter breit. Er bietet Platz für fast 2900 Passagiere in 1430 Kabinen. - wie uns die
Ostfriesischen Nachrichten verraten.
Dort erfahren wir auch, dass das Schiff derzeit im Hafenbecken liegt und voraussichtlich am 27. September via Ems in die Niederlande überführt werden soll. Bis dahin ist also noch Zeit für einen Ausflug ins Emsland. Es lohnt sich bestimmt.
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"Wenn in Capri die rote Sonne im Meer versinkt ..." - so der Refrain eines unvergesslichen Schlagers. Doch möchte ich einfach mal nachhaken: Was ist denn dann? Eine mögliche Antwort liefert uns ein Artikel in der
FAZ, in dem die italienische Insel mal abseits von blauer Grotte und Jetset beleuchtet wird. Im Mittelpunkt steht dabei die Taxikultur, die es an Individualität und Unverwechselbarkeit durchaus mit London oder New York aufnehmen kann:
30 Cabrios und Landaulets des Typs Fiat Marea mit um 70 Zentimeter verlängertem Radstand bilden heute das stilsichere Rückgrat der insularen Taxiflotte.
Der Marea stammt noch aus den goldenen 60er Jahren, doch auch die modernen Autos wurden zu Cabrios umgebaut. Dazu kommt die Lackierung, die oftmals bonbonfarben ausfällt und zu einem echten Markenzeichen der insularen Automobilkultur wurde:
Handliche Fiat-Modelle wurden zu Cabrios umgebaut, in Bonbonfarben lackiert und mit Korbsitzen sowie Sonnendächern ausgestattet. Fiat 500, 600 und 600 Multipla gehörten damals zum Rohmaterial für diese Mischung aus Strandwagen und Taxi.
So macht der Begriff
Galápagos dieser Taxi-Cabrios durchaus Sinn, denn an keinem anderen Ort lassen sich solch schöne Exoten bewundern.
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Das eine steht fest: so richtig Afrika ist Sansibar nicht. Zumindest behaupten dies so ziemlich alle Menschen, die einmal die Pfefferinsel vor der Küste Tansanias besucht haben. Denn gelegen im Indischen Ozean ist der indische Einfluss allgegenwärtig. Die
DW-World hat sich der Insel angenommen und versorgt uns mit einem durchaus lesenswerten Reisebericht:
Auf Sansibar wächst alles: Pfeffer, Vanille, Nelken oder Muskatnuss. Die Insel liegt im Indischen Ozean vor der Ostküste Tansanias. Auf Plantagen werden die Gewürze gezüchtet und in die ganze Welt verschifft.
Und wie sehr die Gewürze - neben Tauchen und sonstigen Meeres- und Strandaktivitäten - das Alltagsbild bestimmen, wird bei der Lektüre deutlich. Spaziergänge durch Vanille-Stangen, Kennenlernen der "Lippenstift-Frucht", die eigentlich eine Kastanie ist und eine große Rolle in der Kosmetikproduktion spielt.
Wer mehr Informationen über die Insel braucht, der sei an dieser Stelle auf die Webseite
Tanzania-Adventure aber auch auf
Swahili Online hingewiesen, wo es jede Menge Fakten zur sansibarischen Swaheli-Kultur zu entdecken gibt.
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Nachdem sich die arabische Metropole Dubai in der Vergangenheit vor allem als "Shopper´s Paradise" einen Namen gemacht hat, setzen die Emirate nun mehr und mehr auf Familienurlaub. Das berichtet
Turus.net und weist auf die neuen Winterkataloge einzelner Reiseveranstalter hin. Ein besonderes Highlight ist dabei das Hotel "Atlantis- The Palm", in dem allein 1539 Zimmer und Suiten Platz finden:
mit dem angeschlossenen Wasserpark "Aquaventure" und dem Unterwasserlabyrinth "The lost chambers" bietet [das Hotel] alles, was Eltern und Kinder sich für einen abwechslungsreichen und unvergesslichen Urlaub wünschen. - so der PR-lastige Text auf der Webseite und natürlich locken DERTOUR, Thomas Cook, EWTC und TUI auch gleich mit einem Sonderpreis.
Die Rede ist vom Kindeflugfestpreis der Emirates, der in den Zeiträumen zwischen dem 1.November und dem 17. Dezember sowie vom 1. Januar bis 1. April 2009 gilt. So können
zwei Erwachsene, die in der Economy Class fliegen, ein Kind bis einschließlich elf Jahren zum Kinderflugfestpreis von nur einem Euro zuzüglich Steuern und Gebühren mitnehmen. Zudem übernachten ein bis zwei Kinder im Alter von bis zu elf Jahren kostenlos im Zimmer der Eltern.
Ob Dubai deswegen unbedingt kindgerechter wird, müssen potentielle Interessenten allerdings selbst entscheiden.
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Was fällt Ihnen spontan zu München ein? Ich würde auf diese Frage vermutlich Frauenkirche, Englischen Garten, Deutsches Museum oder Nymphenburg nennen. Doch offensichtlich sind die Touristen in der bayerischen Landeshauptstadt anderer Meinung. So berichtet die
TZ in ihrer Online-Ausgabe darüber, dass der Shopping-Faktor der Haupt- ja fast der alleinige Grund ist, nach München zu kommen. Dabei sind insbesondere Touristen aus den arabischen Ländern die Umsatzbringer. Mit rund 500 bis 1.000 Euro täglich liegen die 60.327 Gäste im ersten Halbjahr 2008 an der Spitze der touristischen Shopping-Skala. Doch auch bei US-Amerikanern, Russen, Italienern und Briten steht das gepflegte EInkaufen in Münchner Boutiquen an vorderster Stelle:
90 Prozent der Ausländer kommen allein aus dem Grund nach München. Gabriele Weishäupl spricht von einer "Promotion für München". Denn allein bei den Russen, die München besuchen, gab es im vergangenen Juni einen Anstieg von 96 Prozent gegenüber Juni 2007. Fast doppelt so viele!
Klar, dass die Stadt nun auch reagiert hat und einen Stadtplan als Shopping-Map herausbringt:
München im Google-Earth-Format mit Hinweisen auf Münchner Modehäuser, Restaurants und Boutiquen aller Art. Sie ist u. a. erhältlich im Tourismusamt und in Hotels.
Macht ja auch Sinn.
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Kennen Sie die Stadt, in der so gut wie immer die Sonne scheint? Okay: diese Frage lässt durchaus mehrere Antworten zu, doch in diesem Fall ist das kalifornische San Diego gemeint. Diese Metropole gilt als Geburtsstätte des US-Bundesstaats und ist eines der attraktivsten Reiseziele im Westen der USA.
Umso erfreulicher ist es, dass die Millionenstadt künfig auch mit einer deutschsprachigen Führung erkundet werden kann. Das berichtet das
Offene Presseportal, wo es heißt:
Maximal 10 Teilnehmer pro Tour können so das historische San Diego bei einem Rundgang durch Oldtown erleben und erfahren, wie die ersten Einwohner Kaliforniens damals gelebt und gearbeitet haben.
Das klingt spannend und darüber hinaus werden noch zahlreiche andere Highlights gezeigt sowie ein
typisch amerikanisches Frühstück und sogar ein Glas Champagner angeboten.
Wer mehr erfahren will, findet auf der Webseite des Veranstalters
Wusel-Tours die Details. Ach,ja: der Preis ist mit 33 Euro pro Person durchaus moderat zu nennen.
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Essen wie Gott in Frankreich? Das ist offensichtlich nur noch in wenigen Fällen möglich. Denn wie die Zeitung "
Die Welt" berichtet, sind insbesondere die Küchen in den Touristenorten alles andere als sauber. So erfahren wir, dass jede vierte Gaststätte beanstandet wurde und durch unhygienische Zustände sowie abgelaufene Lebensmittel unangenehm auffiel:
Bei 2600 Verstößen in Strandrestaurants, Imbissbuden und Autobahnraststätten wurden demnach 119 formelle Verwarnungen ausgesprochen und 306 Strafbescheide erteilt. Immerhin 37 Gaststätten seien gleich dichtgemacht worden.
Insgesamt wurden dabei 30 Tonnen verdorbener Lebensmittel beschlagnahmt und dazu 52 Kilogramm Lebensmittel ohne Beschriftung, dafür aber mit Gefrierbrand entdeckt worden.
Interessanterweise waren es nach Angaben der französischen Behörde nur "kleinere Verstöße". Eine Gesundheitsgefährung für Touristen habe in keinem der Fälle bestanden. Das nenne ich dann mal einen glücklichen Zufall ...
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Das sächsische-anhaltische Gräfenhainichen hat seine Ferropolis, seine "Stadt aus Eisen" - Mexiko hingegen kann mit einer echten Silberstadt aufwarten. Und im Falle von Zacatecas handelt es sich nicht nur um ein paar Baggerwracks plus See sondern um eine echte Sehenswürdigkeit. Nicht zuletzt ist die rund 600 Kilometer nördlich von Mexiko-City gelegene Stadt seit 1993 Weltkulturerbe der UNESCO.
Die
LVZ hat die sehenswerte Touristenhochburg besucht und berichtet über die Highlights:
Viele Besucher nutzen als erstes eine Kabinenseilbahn, die hoch über die Stadt zum Berg La Bufa schwebt, was übersetzt «Schweineblase» heißt. Von dort aus lässt sich ein Überblick über die vielen Kirchen, Paläste und Klöster verschaffen.
Schon jetzt finden Jahr für Jahr 1,5 Millionen Menschen ihren Weg nach Zacatecas, neuerdings auch mehr und mehr Europäer. Schöne Hotels, Festivals, bei denen unter anderem Bob Dylan "für umsonst" aufgetreten ist sowie zahlreiche Museen laden hier ebenso ein, wie die berühmte Silbermine El Edén. Hierüber lesen wir:
Ein großer Teil dieser Mine, die seit dem 16. Jahrhundert ausgebeutet wird, ist inzwischen für den Tourismus zugänglich gemacht worden. Wo in den vergangenen Jahrhunderten vor allem die Indios unter brutalen Bedingungen schufteten, befindet sich unter anderem eine Diskothek - tief in einem Berg, in dem bis heute Silber abgebaut wird.
Wer des Spanischen mächtig ist, findet unter
www.turismozacatecas.gob.mx mehr Informationen. Ansonsten sei auf die Webseite
www.visitmexico.com verwiesen.
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Was haben Kaiserslautern, Nürnberg, Duisburg und Ingolstadt gemeinsam? Richtig: alle genannten Städte spielen mit dem lokalen Fußballclub in der Zweiten Bundesliga. Doch während dies für die ersten drei in der Auflistung eher eine Schmach bedeutet, ist Ingolstadt stolz darauf, nach Jahrzehnten der Profifußball-Abstinenz wieder einmal mit dabei zu sein.
Und zu dem Stolz gesellt sich dann auch ein spezielles Angebot für etwaige Schlachtenbummler, die sich - drei Auswärtspunkte vor Augen - in die oberbayerische Kleinstadt bewegen. Darüber berichtet der
Donaukurier und versorgt uns mit den Details:
Für Preise ab 89 Euro können Fußballfans aus Hamburg, Kaiserslautern, Rostock, Mainz oder einer anderen der 17 Städte aus denen Gegner des FC 04 kommen ein Fußball-Wochenende mit einer Übernachtung in Ingolstadt verbringen.
Auf der Webseite hat
Ingolstadt-Tourismus dann auch ein umfangreiches Infopaket zusammengestellt:
So erfahren wir, dass ein Drei-Sterne-Hotel ebenso mit im Preis ist, wie ein Ticket für das Spiel des FC Ingolstadt 04 sowie der unvermeidliche schwarz-rote Fanschal.
Eigentlich ja eine gute Idee, doch würde ich mir ein bisschen mehr Rahmenprogramm schon wünschen. Warum nicht noch Führungen zu den Sehenswürdigkeiten? Oder eine Besichtigung des Audi-Werks? Aber vielleicht kommt das im Laufe der Zeit noch hinzu ...
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Es ist eine der wenigen katholischen Städte in der Schweiz. Die Rede ist vom 58.000-Einwohner großen Luzern, einer Stadt, die neben der berühmten Kappelbrücke und dem Wasserturm auch jede Menge "Gotteshäuser" wie die Matthäuskirche, die JEsuitenkirche oder auch die Hofkirche St. Leodegar zu bieten hat.
Doch nun haben die Schweizer ein ganz anderes Problem religiöser oder sagen wir besser weltanschaulicher Natur. Das berichtet
20min.ch, wo vom Burkaverbot die Rede ist:
Sie wohnen in den teuersten Hotels, gehen gerne einkaufen und geben dabei deutlich mehr Geld aus als andere Touristen - Gäste aus den Golfstaaten sind Gold wert. Nur: Viele der Frauen tragen Burkas und verschleiern ihren Kopf damit vollständig. Das stößt auf Widerstand.
Und dieser Widerstand verläuft - wie sollte es auch anders sein - quer durch die Parteien. So fordert der CVP-Generalsekretär Reto Nause ein Verbot der Burkas, ebenso wie Parteipräsident Christophe Darbellay. Auf der anderen Seite stehen die Liberalen sowie der Tourismusverband. Denn ein Verbot der Burka würde rund fünf Prozent der Besucher der kleinen aber feinen Stadt betreffen.
Eine interessante Diskussion, die durchaus auch Zündstoff für andere europäische Regionen mit sich bringen könnte. In Saudi-Arabien indes, würden solche PRobleme kaum auftreten. Hier ist es von vornherein klar, dass sich westliche Touristinnen und Touristen voll und ganz den dortigen Gepflogenheiten unterzuordnen.
Ich hatte ja bereits Anfang letzten Monats hier im
Reise-Weblog über Swimming-Pool-Verbot für Frauen, Verschleierungszwang, Kinoverbot, Theaterverbot etc. im Land der Scheichs berichtet. Ach, ja: im schlimmsten Fall droht eine Enthauptung durch das Schwert.
Vor diesem Hintergrund mutet die Diskussion in Luzern noch ein wenig seltsamer an....
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Stellen wir uns einfach mal vor, dass am kommenden Wochenende rund 35 bis 40 Millionen Menschen ihren Weg nach Berlin finden. Nein, stellen wir es uns besser nicht vor, denn solche Menschenmassen übertreffen vermutlich jede Phantasie. Doch wenn im niedersächsischen Brokeloh runde 4.500 Menschen zusammenkommen, ist dies - rein statistisch betrachtet - ebenso bemerkenswert, denn schließlich hat der Ort in der Nähe von Hannover gerade einmal 400 Einwohner.
Was aber zieht Menschen aus Deutschland, den Nachbarländern und sogar aus den USA und Indien in die norddeutsche Provinz? Die Antwort heißt ConQuest of Mythodea und ist Deutschlands größtes Rollenspiel. Die SZon schreibt hierzu:
Im Zentrum des Rollenspielszenarios stehe der Kampf zwischen Gut und Böse. «Die Teilnehmer sind natürlich die Guten», lachte [Veranstalter Tobias] Mittermeiter. Bis Sonntag kämpften sie in Schlachten, in denen neben Erfahrung auch körperliches Geschick erforderlich sei, gegen böse «NSCs», sogenannte Nicht-Spieler-Charaktere, die nur als Statisten nach Brokeloh gekommen sind. Gekämpft wird ausschließlich mit Sicherheitswaffen, meistens mit Schwertern, die aus einem Fiberglaskern und einer lackierten Schaumstoffverkleidung bestehen.
Wer also Lust auf ein solches Spektakel hat, kann noch bis Sonntag vor Ort sein und sich die verkleideten FRauen und Männer ansehen, die das Rittergut Brokeloh pardon: den Phantasiekontinent Mythodea bevölkern....
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Während ich dieses Posting verfasse, beginnen in Peking gerade die Eröffnungsfeiern zu den Olympischen Spielen. Und eigentlich sollte man annehmen, dass in der chinesischen Metropole kein einziges Hotelzimmer mehr zu bekommen ist. Denkste! Denn offensichtlich haben die Organisatoren mit mehr BesucherInnen gerechnet, als tatsächlich ihren Weg in das "Reich der Mitte" gefunden haben. Das berichtet die
FAZ, wo es heißt:
In allen Kategorien bietet die Hauptstadt noch Räume. Nur die von den Delegationen gebuchten Luxushotels meist westlicher Ketten sind fast gefüllt. Doch selbst im Kempinski-Hotel im Lufthansa Zentrum, in dem das Deutsche Haus steht, ist es nicht schwer, auch jetzt noch Zimmer zu mieten. Auch hier sind die Preise in den Wochen vor Olympia geschmolzen. Kostete ein Zimmer mit Frühstück im Mai noch umgerechnet 980 Euro plus Steuern, gab es dieselbe Kategorie kurz darauf schon für 550 Euro.
Offensichtlich meiden die meisten China-Reisenden die Olympischen Spiele, denn von den Vier Sterne-Hotels sind gerade einmal die Hälfte ausgebucht, im Drei Sterne Bereich stehen gar 90 Prozent leer.
Selbst, wenn man die Zahlen mit denen des Vorjahres vergleicht, ergibt sich eine ernüchternde Bilanz:
Am Vorabend der Spiele liegt die Gästezahl in der Hauptstadt fast 20 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres - und damals war Peking eine Baustelle.
Wer also noch spontan Lust auf Olympia hat, sollte bald in den Flieger steigen. Zumindest in punkto Unterkunft dürfte die Organisation eines China-Urlaub kein großes Problem darstellen.
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Ich kann ja verstehen, dass ein Wal vor der Insel Rügen eine echte Attraktion ist. Doch bevor Sie sich nun ans Steuer ihres Wagens setzen und wohlmöglich auf die Ostseeinsel fahren, sollten Sie die Warnung des Deutschen Meeresmuseums berücksichtigen. Dieses vertritt nämlich die Auffassung, dass "Bucki", wie der Wal mittlerweile getauft wurde, durch zu viele Besucher nur gestresst würde. Hierzu schreibt die
Hannoversche Allgemeine:
Ein möglicher Wal-Tourismus bedeute für das bereits nervöse Tier nur zusätzliche Aufregung, sagte DMM-Walexperte Klaus Harder. Von Bootstouren mit dem Ziel der Walsichtung riet er daher ab. Wenn dem von mehreren Zeitungen "Bucki" getauften Meeressäuger der Weg abgeschnitten werde, mache ihn dies so nervös, dass er möglicherweise nicht mehr fresse. Zudem könnte es ihm erschweren, den Rückweg in den Atlantik zu finden.
Und das wird - bei aller Neugierde - doch sicherlich niemand wollen, oder?
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Das eine steht fest: der kommende Winterurlaub wird mit Sicherheit teurer als der des letzten Jahres. Das liegt in erster Linie an den stetig steigenden Kerosinpreisen doch auch im Hotelbereich sind die Preise zum Teil angestiegen. In der
BILD findet sich nun eine Serie von Tipps, wie man dennoch Schnäppchen machen kann.
In erster Linie geht es dabei um die Sicherung von Frühbucher-Rabatten. Dazu finden sich immer wieder Urlaubsziele, die sich gegen den Trend stellen und ihre Preise gesenkt haben. Zuletzt ist der günstige Dollarkurs zu beachten, mit dem sich - je nach Urlaubsziel - ebenfalls Geld sparen lässt:
Zehn Urlaubsziele werden in dem Artikel genannt, die Ersparnis liegt oftmals im zweistelligen Prozentbereich, doch ist zu beachten:
Frühbucherrabatte gelten in der Regel bis 30. 9., 31.10. und im Einzelfall bis 30. 11., die Höhe sinkt allerdings im Lauf der Zeit.
Wer es genauer wissen möchte, kommt nicht umhin, bei den einzelnen Reiseveranstaltern anzufragen. Es lohnt sich ...
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So bei Licht gesehen, sehen diese Tierchen gar nicht mal so schlimm aus. Und wenn sie einzeln auftreten, könnte man fast von einer gewissen Ästhetik sprechen. Tun sie aber nicht, denn wie uns
T-Online berichtet, werden an Italiens Küsten Millionen von Quallen erwartet. Wer hat da noch Lust zu Baden? frage ich mich und sicherlich werden sich eine Menge Urlauber dieser Frage anschließen bzw. mit einem klaren "ich nicht" antworten.
Das Besondere an der italienischen Quallenplage ist, dass keine Lösung in Sicht ist:
Italien habe im Gegensatz zu anderen Ländern keinen Maßnahmeplan gegen die Quallen, weil kein Geld dafür vorhanden sei, kritisierte ICRAM-Leiter Greco. "Zum Schutz des Tourismus müsste Italien mit anderen Mittelmeerländern einen Notstandsplan ausarbeiten, um das Problem in Griff zu bekommen", sagte Greco. Als Vorbild dienten die Orte an der Cote d'Azur, wo die Badenden mit Netzen vor den Stränden geschützt werden.
Hoffentlich wird auch Bella Italia bald zur Vernunft kommen, denn sonst droht früher oder später sicherlich ein Urlauber-Rückgang.
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Ha, was für eine feine Alliteration. Und fast hätte ich mich noch zu dem Satz "Berlin by Bus boomt beträchtlich" hinreißen lassen. Stimmt nämlich auch, wenn man einer
Pressemitteilung der hauptstädtischen Industrie- und Handelskammer IHK Glauben schenkt.
Hier wird verstärkt auf die Vorzüge der Busreisen innerhalb der Metropole hingewiesen und allein die mehr als 650 Stellplätze, die eigenen Busspuren und der seit 1997 jährlich erscheinende spezielle Bus-Stadtplan sprechen hier eine deutliche Sprache:
"Busfahrten sind ein Eckpfeiler des Berlin-Tourismus", betont der Stellvertretende IHKHauptgeschäftsführer Christian Wiesenhütter, "Etwa jeder fünfte Tourist kommt mit dem Reisebus in diese Stadt. Es ist deshalb wichtig, dass Berlin seinen Ruf als busfreundliche Metropole ausbaut.
Wichtig ist dabei vor allem, dass eine Regelung hinsichtlich der Umweltzonen gefunden wird, damit nicht künftig ältere Reisebusse vor dem S-Bahn-Ring halten müssen. Für all diejenigen, die nicht mit dem Bus angereist sind, die Stadt aber gerne an Bord eines Busses erkunden möchten, sei auf die berühmte Linie 100 hingewiesen. Diese Buslinie ist Teil des Verkehrsverbunds, ein Einzelticket kostet schlappe 2,10 Euro und geboten wird eine Stadtrundfahrt im Doppeldeckerbus, die so ziemlich alle Sehenswürdigkeiten abdeckt. Mehr zu dieser Buslinie erfahren Sie auf der eigens eingerichtete
Fanpage, inklusive einer virtuellen Fahrt.
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Wo gibt es die besten Pommes Frites? Nein, nicht bei dem bekannten rot-gelben Fastfood-Anbieter, sondern in Belgien, dem Mutterland der fritierten Kartoffel. Denn in dem kleinen Benelux-Staat sind Fritten schlichtweg Kulturgut, was nun auch in Form eines Museums dokumentiert wird. Als Standort wurde das ohnehin malerische Brügge gewählt und die
Leipziger Volkszeitung berichtet, was die Besucher erwartet:
Zur Ausstellung gehören Geräte zur Pommes-Herstellung aus dem 18. Jahrhundert, verschiedene Kochtöpfe, Kartoffelschneider oder auch Backöfen. In den Kellergewölben gibt es einen Imbiss, in dem Besucher original belgische Pommes probieren können.
Und wer des Niederländischen, des Französischen oder der englischen Sprache mächtig ist, der kann sich zusätzliche Informationen auf der Webseite
www.frietmuseum.be einholen. Es lohnt sich bestimmt ...
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Was ist da los? In der letzten Zeit mehren sich die Meldungen über verunglückte Bergsteiger und allein der K2 im Himalaya hat am vergangenen Wochenende elf Tote gefordert. Das berichtet die
FAZ und ich nehme den Artikel einfach mal zum Anlass, ein paar Informationen zum Thema "Sicheres Bergsteigen" zusammenzutragen.
Das eine vorweg: die Ursache für den letztwöchigen Unfall war nach Ansicht eines der Augenzeugen und Helfer schlichtweg
Ruhmsucht und übertriebener Ehrgeiz - beides Eigenschaften, die man sich tunlichst abgewöhnen sollte.
Mehr Informationen über die Do´s und Don´ts im Bereich Bergsteigen finden sich auf der Webseite
Alpinisten.info, einem Portal von Bergsteigern für Bergsteiger, in dem auch zahlreiche Routen abgebildet sind. Ebenfalls interessant ist
www.bergsteigen.at und zuletzt sei auf die Webseite
www.klettersteig.de hingewiesen, die eine Tabelle mit mehr als 1.500 Klettersteigen bereit hält. Neben der Gehzeit und der Höhendifferenz erfahren wir auch, welchen Schwierigkeitsgrad die jeweiligen Touren haben, was gerade für Anfänger von entscheidender Bedeutung ist.
Denn nur, wenn man die eigenen Fähigkeiten realistisch einschätzt, bleibt man von Unfällen, wie dem am K2 verschont.
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Umfrage zum Thema Klettern - 27 November 2007
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Wird Reisen immer gefährlicher? Eine Frage, die ich bestimmt nicht abschließend beantworten kann. Doch berichtet die österreichische
Kronen-Zeitung in boulevardesker Form über einen
Schatten der Angst, der über manchen Ferienländern liegt.
An der spanischen "Costa del Sol" und auf dem türkischen Markt am Bosporus, im benachbarten Kroatien oder auf der Sonneninsel Kreta, in den Dünen der tunesischen Wüste oder im Urlauberparadies Rhodos: Bombenanschläge, Feuerstürme, Seebeben und Entführungen werfen dunkle Schatten auf viele " paradiesische Ferienziele"
Das ist sicherlich schlimm, doch kann ich mir nicht vorstellen, dass die momentanen Anschlagserien wirklichen Einfluss auf den Tourismus haben. Da steht dann doch eher der gestiegene Kerosinpreis im Vordergrund, denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass sich Angst vor Attentaten meist nicht allzu lange hält.
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Das Thema ist alles andere als angenehm. Doch offensichtlich scheint die Trophäenjagd in Namibia derzeit zu boomen. Das schreibt zumindest die
AZ und geht darüber hinaus noch auf die Bedeutung dieser Urlaubsform für Land und Leute ein. So scheint die Zahl der Wildtiere mittlerweile deutlich angestiegen zu sein, nicht zuletzt, weil die Tiere mittlerweile als Kapitalanlage angesehen werden:
"Im Rahmen der nationalen Gesetze und der Naturschutzbestimmungen verlangt die Regierung, dass die Jagd auf ethischen Grundsätzen von allen Jägern betrieben wird. Da Sie sich in der Industrie festigen wollen, ist es wichtig, dass Sie sich mit den nationalen Bestimmungen vertraut machen"
Das klingt ja alles schön und gut. Doch in der Praxis halte ich es eher für gruselig, in den Urlaub zu fahren, nur um dort ein paar Tiere abzuknallen. Was meinen Sie?
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Wer ab dem 25. September nach Hamburg reist, kann sich auf eine neue Touristenattraktion freuen. Die Rede ist vom "Hamburg-Shanghai Europa Tourismus Zentrum" das eine architektonische Kopie des zweigeschossigen Huxinting-Teehauses aus dem Yu-Garten in Shanghai ist. Okay, das Original ist sicherlich spannender. Doch ist es schon attraktiv, im hohen Norden runde 3.400 Quadratmeter Shanghai genießen zu können:
Am 25. September, pünktlich zur China Time 2008, wird Bürgermeister Ole von Beust (CDU) mit 180 Gästen das Zentrum, in dem auch ein gehobenes chinesisches Restaurant namens Grüne Welle (etwa 80 Plätze) eingerichtet wird, bei einer traditionellen Teezeremonie eröffnen.
Das berichtet das
Abendblatt und informiert darüber, dass das komplette Gebäude unter chinesischer Regie und mit zahlreichen chinesischen Baumaterialien errichtet wurde.
Angesichts der horrenden Flugpreise eine interessante Alternative zur Chinareise, oder?
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Wer in die USA einreisen möchte, benötigt neuerdings wieder ein Visum. Oder zumindest eine Art Visum, denn genau genommen handelt es sich lediglich um einen umfangreichen Fragebogen, dessen Beantwortung aber mindestens denselben Aufwand nach sich zieht, wie das Beantragen eines "richtigen" Visums.
Doch glücklicherweise lässt sich der Fragebogen ab dem 1. August im Internet beziehen und entsprechend auch online ausfüllen. Das spart Zeit und ist zudem momentan kostenlos. Das berichtet das
Tagblatt, wo es heißt:
Der Fragenkatalog gleicht dem, der derzeit in Flugzeugen ausgefüllt werden muss. "Haben Sie eine ansteckende Krankheit?" heisst es darin etwa. Auskunft verlangen die US-Behörden auch über eine Mitgliedschaft in Terrorgruppen, eine Nazivergangenheit oder eine frühere Spionagetätigkeit.
Die Frist beträgt drei Tage vor Abreise in die Staaten und wer sich einmal der Prozedur unterzogen hat, kann sich über eine zwei Jahre gültige Einreiseerlaubnis freuen.
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Wer kennt das nicht? Vor dem Urlaub geht es ins Fitness-Studio. Es werden Diäten gemacht, nur damit Bikini oder Badehose richtig passen. Und dann sitzt man im Restaurant oder in einem Café und alle guten Vorsätze sind dahin. Das muss nicht sein! In der "
Bild" finden sich einige praktische Tipps, wie man seinen Urlaub genießt und trotzdem nicht zunimmt. Ein bisschen Disziplin gehört allerdings dazu. So lautet einer der Tipps:
Jeder Gang macht schlank. Wenn der Gang aber zum Buffet führt, sollten Sie aufpassen, dass Sie fetten Käse, Kochschinken mit Fettrand, gekochte Eier und Sahnesaucen besser liegen lassen.
Weitere Tipps betreffen den Alkohol. Denn jeder Cocktail macht dick, es sei denn, er enthält lediglich Fruchtsäfte. Diesen und andere Ernährungstipps helfen dabei, dass beim Nachhausekommen keine bösen Überraschungen drohen. Ob der Urlaub dann allerdings noch richtig Spaß macht? Ich bin mir nicht so sicher.
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Mallorca steht für Ballermann, für Partys und - man verzeihe mir dieses Klischee - für Prolltourismus. Doch soll sich dies nach dem Willen der Tourismusbranche nach und nach ändern. Klasse statt Masse lautet das neue Credo und im Mittelpunkt der Bemühungen stehen die mittlerweile 115 Fincas auf der Insel. So schreibt die
RP-Online:
Die Fincas machen nur ein Prozent der 300.000 mallorquinischen Urlaubsbetten aus, als Wirtschaftsfaktor jedoch gewinnen sie an Bedeutung. "Fincaurlauber sind umweltbewusster. Sie kommen wegen der Ruhe, der Landschaft, der Gastronomie und der Architektur", berichtet Brigitte Förster.[von der Associació Agroturisme Balear]
Informationen zu den unterschiedlichen Fincas auf der Insel finden sich einerseits in dem zitierten Artikel. Wer noch mehr erfahren möchte, sei auf die Webseite
www.topfincas.com hingewiesen.
Ob das nun ein Abschied vom eben zitierten Ballermann-Image bedeutet? Ich bin da eher skeptisch. Doch ein Versuch ist es wert.
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Wenn eine Insel schon als Namensgeberin für eine Lebens- und Liebensform fungiert, dann nimmt es nicht wunder, dass auch der Tourismus namensgerecht geprägt ist. Sorry, dieser Satz klingt ein wenig geschraubt. Vereinfacht ausgedrückt:
Bewohner der griechischen Insel Lesbos sind mit ihrer Klage gescheitert, Lesben zu verbieten, sich Lesben zu nennen. Damit bleibt der Lesben-Tourismus der Insel wohl erhalten. wie es der
Tagesspiegel berichtet.
Der Vorhang zu und alle Fragen offen? Kann ich verstehen, denn nach meiner Einschätzung hat das eine doch wohl nichts mit dem anderen zu tun. Und wer soll einer weltweiten Community verbieten, sich Lesben oder wie auch immer zu nennen?
Das Urteil des Athener Gerichts ist nachvollziehbar und logisch. Doch auch bei einer anderen Entscheidung hätte sich meinem Dafürhalten in touristischer Hinsicht nicht viel geändert. Schließlich geht die Tradition auf die antike Sappho zurück und hat somit schon mehrer tausend Jahre auf dem Buckel.
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Dass Städte Jubiläen feiern, ist ja hinlänglich bekannt. Doch im Falle der bayerischen Gemeinde Reit im Winkl wird nun sogar ein Tourismusjubiläum begangen. Warum auch nicht?, denn schließlich handelt es sich hier seit eh und je um eine der attraktivste Destination im süddeutschen Raum. Das
Traunsteiner Tagblatt versorgt uns mit der Geschichte des Tourismus und natürlich handelt es sich um eine wahre "Success Story". Eine wunderbare Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen bzw. auf die wechselvolle Geschichte eine touristischen Nutzung zu werfen. Über den Anfang lesen wir beispielsweise:
Am 20. Juli 1858 besuchte der damalige bayerische König Maximilian II. im Rahmen seiner großen Alpenreise vom Bodensee bis Berchtesgaden auch Reit im Winkl. Die den König begleitenden Reiseschriftsteller waren voll des Lobes über den kleinen Bergort. Diesen Besuch, besonders die durch die Berichte geweckte Neugier vieler Reiselustiger aus nah und fern nimmt man heute in Reit im Winkl als Beginn des Fremdenverkehrs und damit als Ursprung einer radikalen Veränderung des Ortes.
Wer sich indes über die aktuellen Angebote interessiert, der sei auf die Webseite
Reitimwinkl.de hingewiesen.
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War da was? Erinnert sich noch jemand? Die Rede ist von der autonomen chinesischen Provinz Tibet, in der vor einigen Monaten Ausschreitungen zwischen buddhistischen Mönchen und der chinesischen Polizei stattfanden. Die Reaktionen im Westen waren empört, Diskussionen entbrannten und im Tourismusbereich war sogar von
boykott
Chinas die Rede.
Und nun? Eine Randmeldung in der
Beijing Rundschau:
Das Tourismusangebot im südwestchinesischen Autonomen Gebiet Tibet wird sich bald wieder normalisiert haben. Der stellvertretende Direktor des tibetischen Tourismusamtes, Tanor, erklärte vor kurzem in Lhasa, die zuständigen Behörden des Autonomen Gebiets hätten bereits mehrere Maßnahmen getroffen, um gute Bedingungen für den Empfang von Touristen zu schaffen.
Ab September ist dann wieder Business als usual angesagt. Und kaum jemand wird am Ende des Jahres an die Ausschreitung und die Boykottpläne erinnern. Oder doch?
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